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Hallo Yoga 2024/25: Mein Besuch im heissesten Studio der Stadt

6. Jan. 2025
3 Min. Lesezeit


Es war heiss. Sehr heiss. Und das war noch lange nicht das einzige, was meinen ersten Besuch im Bikram Yoga Studio so unvergesslich machte. Die 26 Posen bei 40 Grad Celsius sind eine Herausforderung – für Körper und Geist. Ich war neugierig, hatte jedoch keinerlei Erfahrung mit dieser speziellen Yoga-Form.


Der erste Eindruck: Ein Raum voller Hitze und Autorität


Das Bikram Studio in Zürich gilt als das heisseste Studio der Stadt, und ich kann das nur bestätigen. Schon beim Betreten des Raumes umfing mich die Hitze wie eine dicke Decke. Der Boden war warm, die Luft stickig und dicht. Selbst bei der ersten Atemübung, die ich versuchte, fühlte sich jeder Atemzug wie ein kleiner Kampf an. Die Luftfeuchtigkeit war so hoch, dass der Schweiss schon nach wenigen Minuten in Strömen floss. Aber das war noch lange nicht alles.


Was mich ebenfalls überraschte, war der autoritäre Ton, der von der Trainerin, Bea, ausging. Sie führte die Stunde mit einer festen Präzision. Ihre Stimme war nicht zu überhören, und auch wenn ich versuchte, mich einfach auf die Bewegungen zu konzentrieren, war ich stets bewusst, dass ich den Anforderungen ihrer Anleitung folgen musste. Der Raum war von der Hitze durchzogen, aber Beas Stimme war die, die uns wirklich antrieb. Trotzdem achtete sie stets darauf, dass es allen vom Kreislauf her gut ging. „Dein Ziel für heute ist es, den Raum nicht zu verlassen,“ sagte sie allen am Anfang der Stunde, die zum ersten Mal dabei waren.


Der Ablauf: Immer die gleichen Posen, immer der gleiche Ablauf


Im Bikram Yoga gibt es keine Überraschungen. Die 26 Posen werden exakt in der gleichen Reihenfolge durchgeführt, in einer festgelegten Zeitdauer und mit einer festgelegten Atemtechnik. Hier gibt es keine Variation, keine Abweichung. Wer Abwechslung sucht oder etwas Neues ausprobieren möchte, ist hier definitiv fehl am Platz. Es geht um Routine, um Wiederholung – und um das Durchhalten.


Anfangs fiel es mir schwer, den Körper richtig in die Positionen zu bekommen. Der Schweiss lief mir in Strömen herunter, und bei der Hitze fühlte sich jede Bewegung wie ein Marathon an. Doch irgendwann begann ich, abzuschalten. Die Gedanken, die Sorgen und der Stress des Alltags verschwanden, und ich konzentrierte mich nur noch auf das, was mein Körper tat. Der Moment, in dem ich im Rhythmus der Stunde war, in dem ich einfach nur ausführte, was mir vorgegeben wurde, war fast schon meditativ.


Was jedoch weniger meditativ war, war die Diskussion, die während der Stunde aufkam. Die Hitze übertrug sich anscheinend auch auf die Gemüter. Denn es entbrannte eine Diskussion zwischen Bea und zwei Yoginis. Die Situation war für mich als Aussenstehende etwas unangenehm – hier sollte es doch um inneren Frieden und Konzentration gehen.


Fazit: Eine Herausforderung für Körper und Geist


Trotz der aufkommenden Spannungen und der anstrengenden körperlichen Belastung kann ich verstehen, warum Bikram Yoga so viele Anhänger*innen hat. Die Hitze, der feste Ablauf und die Herausforderung sind eine einzigartige Erfahrung. Es ist definitiv nichts für Anfänger oder für diejenigen, die Abwechslung suchen. Wer jedoch bereit ist, sich der Hitze und den strengen Anweisungen zu stellen, wird mit einer tiefen körperlichen und geistigen Erfahrung belohnt.


Für mich persönlich war es eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde. Die intensive Hitze und der autoritäre Ansatz waren durchaus herausfordernd. Diese Kombination spornt einen auch an, sich immer wieder dieser Herausforderung zu stellen. Denn jede Praxis beim Bikram Yoga wird anders sein, je nach Tagesverfassung. Die Mischung aus körperlicher Anstrengung und geistiger Konzentration hat mich auf alle Fälle stärker gemacht. 💪


Bei meinem nächsten Studio-Besuch wird es groovy 🎶

 
 
 

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