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Meine letzte Hallo Yoga Rezension: Und meine erste Yogastunde mit Augenbinde

9. Dez. 2024
2 Min. Lesezeit


Yoga ist für mich immer ein bisschen wie eine Entdeckungsreise. Aber dieses Mal war es anders – ich habe mich nicht nur auf der Matte wiedergefunden, sondern auch in mir selbst. Warum? Weil ich beim Antastha Yoga im Yoga Studio Zürich mit einer Augenbinde praktiziert habe. Ja, richtig gelesen: Yoga ohne zu sehen.




Das Konzept hat mich sofort fasziniert. Als ich davon gelesen habe, war mir klar: Das will ich ausprobieren! Und was soll ich sagen? Es war eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde.


Augen zu, Sinne auf


Normalerweise bin ich beim Yoga immer ein bisschen abgelenkt. Hier mal ein Blick zur Nachbarin, da ein Gedanke an die Einkaufsliste. Doch mit der Augenbinde verschwindet all das. Keine Spiegel, keine Vergleiche, kein “Bin ich gerade schief?”. Stattdessen: absolute Konzentration auf das eigene Körpergefühl.


Das Überraschende? Ich konnte mich erstaunlich gut auf der Matte orientieren. Seraina, unsere liebevolle und achtsame Lehrerin, hat uns durch die Stunde geleitet – mit klaren Anweisungen und so viel Geduld, dass ich mich zu keinem Zeitpunkt verloren fühlte.


Erdende Übungen und eine neue Perspektive


Die Übungen selbst waren nicht nur körperlich, sondern auch mental herausfordernd. Man spürt seinen Körper plötzlich viel intensiver. Kleine Bewegungen, die sonst vielleicht untergehen, werden bedeutungsvoll. Jede Haltung wird zu einem Dialog zwischen dir und deinem Inneren – und das ist erstaunlich erdend.


Seraina hat auch erklärt, warum Antastha Yoga so beruhigend wirkt. Dadurch dass man nichts sieht, wird die Zirbeldrüse im Kopf stimuliert und Melatonin ausgeschüttet. Das parasympathische Nervensystem wird angeregt und wir entspannen.


Die Stunde hat mir gezeigt, wie oft ich mich im Alltag von Äusserlichkeiten ablenken lasse – und wie wenig ich manchmal wirklich auf meinen Körper höre. Antastha Yoga hat mich gelehrt, dass ich nicht immer sehen muss, um meinen Weg zu finden. Dieses Gefühl von Vertrauen, sowohl in die Anleitung als auch in mich selbst, war unglaublich befreiend.


Fazit: Augen auf für Yoga mit Augenbinde!


Wenn du nach einer neuen Herausforderung suchst oder einfach mal tief in deine Yoga-Praxis eintauchen möchtest, kann ich dir Antastha Yoga nur ans Herz legen. Es ist eine völlig neue Erfahrung, die dich lehrt, dich selbst und deine Praxis mit anderen Augen (oder eben ohne) zu sehen.


Probiere es unbedingt aus – du wirst überrascht sein, was passiert, wenn du die Augen schliesst und dich einfach führen lässt. In diesem Sinne: Augen zu und durch 🫣


Im nächsten Blogartikel verrate ich dir meine Top 3 Studios vom Hallo Yoga Buch 2023/24. Und du erfährst, was ich nächstes Jahr so vorhabe. ❤️

 
 
 

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